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Tempelfahrt nach Kopenhagen

Tempelfahrt nach Kopenhagen
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Die Gruppe aus dem Zweig Stade vor dem Tempel - (Foto von Marianne Dannenberg)

Stade (MD): Seit die beiden Tempel in Deutschland renoviert werden, sind die Mitglieder, die bisher diese Tempel besuchen konnten, auf andere Tempel angewiesen. Für die Norddeutschen liegt es da nahe, dass ihr Tempel nun der Tempel in Kopenhagen ist.

Vom 6. bis 9. April 2016 machten sich die Mitglieder des Zweiges Stade im Pfahl Hamburg auf den Weg zu diesem Tempel und konnten damit ganz neue Erfahrungen sammeln.

Auf der Fahrt mit der Fähre von Puttgarden auf Fehmarn nach Dänemark trafen sie schon Geschwister aus der Gemeinde Langenhorn (ebenfalls aus dem Pfahl Hamburg), die das gleiche Ziel hatten. Durch diese Fahrt über die Ostsee erhält die Fahrt zum Tempel zusätzlich einen besonderen Reiz.

Der Tempel in Kopenhagen arbeitet mit vier Sprachen: Dänisch, Schwedisch, Deutsch und Englisch. Die Sessionen werden in der Sprache der Mitglieder durchgeführt, von denen zur Zeit am meisten dabei sein möchten. So hatten die Stader und Langenhorner die Gelegenheit das Endowment oft in Deutsch erleben zu können. Auch während der Siegelungen gab es keine Probleme, obwohl die Texte zum größten Teil in Dänisch gesprochen wurden. Sie konnten den Geist spüren und sich an das erinnern, was sie schon in Deutsch kannten.

Die Besucher wurden sehr liebevoll von der Tempelpräsidentschaft und den Mitarbeitern empfangen und sehr aufmerksam durch den Tempel geführt, vor allem wenn es Probleme mit der Architektur d.h. den Treppen und Türen gab. Der Besucher findet im Tempel vieles, was ihm schon bekannt ist, spürt aber auch den nordischen Einschlag in der Verwendung von vielen unterschiedlichen Hölzern und bei der Möblierung.

Bevor das Gebäude zum Tempel umgebaut wurde, war es ein Gemeindehaus.

Die Tempelpräsidentschaft möchte alle Mitglieder, die nun auf diesen Tempel ausweichen müssen, ermuntern, oft zu kommen. Sie sind vorbereitet auf eine größere Anzahl von Besuchern und bereit, allen zu helfen, sich im Haus des Herrn wohl zu fühlen.

Das Gästehaus ist auch vorbereitet, um Besucher aufzunehmen, ebenso gibt es eine Möglichkeit um Tempelkleidung kaufen zu können.

Die Besucher waren erfüllt von der Liebe des Vaters im Himmel, der sie hier zusammen geführt hatte. Diese Liebe hatte geholfen allem Neuen positiv zu begegnen und sich gegenseitig zu unterstützen bei eventuell auftauchenden Schwierigkeiten. Mit ihrem Zeugnis im Herzen von der Wahrheit des wiederhergestellten Evangeliums konnten sie die Rückreise über die Ostsee genießen.