Pinewood-Derby in Bonstetten (Schweiz)

    Pinewood-Derby in Bonstetten (Schweiz)

    Bonstetten (DW): Am 4. Juni 2016 fand im Gemeindehaus Bonstetten das fünfte Pinewood- Derby statt. Einige haben auf Geschwindigkeit gesetzt, andere auf Originalität und nicht zuletzt konnte man hoffen als Publikumsliebling den ersten Preis zu gewinnen. Über sechzig Teilnehmer haben am diesjährigen Säuliämtler Pinewood-Derby teilgenommen. Trotz oder gerade wegen des eher schlechten Wetters waren auch viele Zuschauer – über hundert an der Zahl – mit dabei. Darunter waren treue und weit hergereiste Eltern und Grosseltern, die ihren Kindern dieses Rennerlebnis ermöglichten.

    Voller Stolz zeigen die Teilnehmer ihre Autos - (Foto von Tanya Deans)

    Die Arbeit begann aber schon lange vor dem eigentlichen Rennen, als es darum ging ein möglichst schnelles oder kreatives Gefährt zu bauen, zu schnitzen oder zu basteln. Ein Holzklotz und vier Räder waren die Grundausrüstung für die Holzautos. Vor dem Rennen musste teilweise noch geschliffen und gefeilt werden, um nicht übergewichtig zu sein. Gewicht und Grösse mussten genau stimmen, um zum Rennen zugelassen

    zu werden. Solche selbstgebauten Holzflitzer konnten an der Austragung des Säuliämtler Pinewood-Derbys teilnehmen. Die über sechzig individuell gestalteten Rennwagen stellten sich in den Kategorien 'Schnelligkeit', 'Originalität' und 'Publikumsliebling' dem Wettbewerb.

    Die Kategorien 'Publikumsliebling' und 'Originalität' wurden von den Teilnehmern bewertet. Jeder Teilnehmer konnte seine drei Favoriten pro Kategorie auswählen. Aus dieser Bewertung wurde der Sieger ermittelt.

    Um das schnellste Auto zu ermitteln, galt es sich in 63 Läufen für den Final zu qualifizieren. Jedes Auto musste auf jeder der sechs Bahnen einmal herunterflitzen, um für alle die gleichen Bedingungen bezüglich der Bahn zu ermöglichen. Um sie noch schneller zu machen, wurde vor den Rennen gesprayt, damit die Räder ja gut laufen. Nachdem alle Läufe absolviert waren, durften die sechs Besten aus den Vorläufen nochmals das gleiche Programm durchfahren. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass das Ergebnis der Vorläufe nicht mit dem Final übereinstimmen muss. Vier der sechs Finalteilnehmer haben ihren Rang nochmals gewechselt.

    Einigen war es viel wichtiger einen originellen Rennwagen herzustellen und nicht auf die Geschwindigkeit zu setzen. So hat es Autos gegeben, die als Donut, als Bounty oder als Fluffy Monster daher kamen.

    Die viele originellen selbst gebastelten Autos - (Foto von Tanya Deans)

    Kreativ waren die meist jungen Teilnehmer auch bei der Namensgebung: „Schwitzerauto“, „Eis-Eis- Acht“ waren die einfacheren Bezeichnungen. Weit origineller waren „Lilli goes shopping“, „Urspung des Ferraris“ oder „Zwoazwickl“.