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Kein Öl zum Verschenken - Pfahl Dresden

Kein Öl zum Verschenken

Dresden: Es war der 28. März 2015 als sich die Schwestern des Pfahles Dresden im Pfahlhaus zur FHV-Geburtstagsfeier trafen. Die geistvolle Zeit in der Kapelle wurde von der inspirierten Ansprache des Pfahlpräsidenten, Christoph Menzel geprägt.

Dresden

Nach dem Wechsel in den Kultursaal folgte das Musical „Die zehn Jungfrauen“. Die große Bühne zeigte eine ausdrucksvolle Kulisse, in der die Darstellerinnen auf ihren Einsatz warteten. Die Schwestern der Gemeinde Forst hatten dieses beeindruckende Bühnenstück unter der Leitung von Diana Voigt und Kathleen Bentke eingeübt. Die Brüder Wolfgang Gäbler und Michael Bentke unterstützten das Frauenensemble musikalisch am Klavier und mit der Technik.


Mit Anleitung üben die Teilnehmerinnen beim Workshop „Wellness für Körper und Sinn“ wohltuende Behandlungen. - (Foto von Kimberley Meißenfelder, Cottbus)

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Nach der Rezitation des Bibeltextes von den zehn Jungfrauen, stellte sich jede singend mit ihren Eigenschaften und Fähigkeiten vor. Dabei zeigten sie Wesensarten auf, die für Frauen typisch sind. Sie waren zum Hochzeitsfest geladen. Fünf von ihnen bereiteten sich mit Eifer darauf vor und richteten ihr Leben danach aus. Die anderen meinten, dass noch genug Zeit bis zum Fest sei und beschäftigten sich mit vielen anderen Dingen. Dann ertönte der Ruf, dass der Bräutigam käme. Verzweifelt versuchten sie nachzuholen, was sie versäumt hatten. Während fünf der Frauen mit ihren Lampen und den Ölkrügen der Feier entgegenzogen, baten die anderen sie, ihnen vom kostbaren Öl abzugeben. Gerne hätten sie ihnen geholfen, doch dieses ganz persönliche Öl, kann man nicht verschenken. Es muss selbst erarbeitet werden.



Die Pfahl-FHV-Leiterin Rita Schröder beim Anschneiden der FHV-Geburtstagstorte - (Foto von Ch. Menzel, Graupa)




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Den Anwesenden war das Gleichnis wohl bekannt, „ - doch es in dieser Form zu erleben, war ein besonderes Erlebnis.“, sagten viele Schwestern.

Es waren keine geschulten Stimmen und Mimen, aber Gesang und Spiel waren einfach schön und gingen zu Herzen. Mit teilweise feuchten Augen wurde den „Künstlerinnen“ stehend applaudiert und ein Dakapo des letzten Chorgesangs entlockt.



Danach waren die Frauen noch eine kleine Weile nachdenklich, bis sie im hinteren Teil des Saales das bunte und reichhaltige Buffet entdeckten. Aus allen Gemeinden waren leckere Speisen mitgebracht worden, die nicht nur das Auge, sondern auch den Gaumen erfreuten.

In sechs Räumen bereiteten sich Spezialisten für die folgenden Workshops vor:

'Mütter in der Erschöpfungsfalle -Timeout statt Burnout'  - mit Mireille Menzel

Kommunikation mit Jugendlichen „ ...und wie du wieder aussiehst!“- mit Silvia Renner

Grundkurs 1. - Hilfe bei Kindern – mit Dr. med. Luca Lehnig

„Wellness für Körper und Sinn“ - mit Judith König

Indexierung und Familienforschung – mit Katja Sacher

„Musik für die Seele“ – mit Katja Meyer.

Alle Kurse wurden zur Auswahl zweimal durchgeführt.

Abschließend trug der frisch gebildete Chor das Lied „Töchter im Reich Gottes“ vor und die Abschlussansprache des Hohen Rates, Olaf Schulze, rundete die Feier geistvoll ab.

Zur Erinnerung an diesen Tag erhielt jede Schwester am Ausgang ein kleines Öllämpchen.