Hauptnavigation überspringen

Jubiläum in Kaufbeuren

Jubiläum in Kaufbeuren

Kaufbeuren (EB): Seit 10 Jahren besteht das Gemeindehaus in Kaufbeuren. Diesen Anlass nutzte die neu berufene Zweigpräsidentschaft, um das schöne Haus und gleichzeitig die Pionierarbeit der ersten Mitglieder des Zweiges zu würdigen.

Kaufbeuren

Am Samstag, den 18. Oktober 2014 lud der Zweig zu zwei interessanten Vorträgen ein. Der erste „Ich höre was, was Du nicht sagst“ – Kommunikation in Familie und Partnerschaft wurde von Stefanie Dzierzon, der Familientherapeutin aus dem Pfahl München gehalten.

Nach der Pause, in der sich die Anwesenden an einem reichhaltigen Kuchenbuffet laben konnten, folgten die Ausführungen von Oliver Drab über die Geschichte der Mormonen und deren Glaubensgrundsätze und im Besonderen über die Entwicklung der Gläubigen im Allgäu.

Beide Vorträge waren sehr gut von Mitgliedern und welchen, die schon länger nicht mehr in der Kirche waren, sowie etlichen Nichtmitgliedern besucht.

Am Sonntag fand der Festgottesdienst statt, zu dem Oberbürgermeister, Stefan Bosse vor der Abendmahlsversammlung einige Grußworte an die Gemeinde richtete. Er sagte, dass er sich immer über Einladungen solcher Art freue und er käme gerne, denn eigentlich bemühten sich alle Religionen Gutes zu tun. Seine Worte ernteten einen herzlichen Beifall.

Der Zweig Kaufbeuren pflegt ein gutes Einvernehmen mit der Stadt. Sie stellt zum Beispiel die Parkplätze für die angrenzende Berufsschule zur Verfügung und im Gegenzug dürfen die Jugendlichen des Pfahles zur jährlichen Sporttagung die Turnhalle und sonstige Räumlichkeiten nutzen.

Bruder Dzierzon, 1. Ratgeber der Pfahlpräsidentschaft sprach dann über das Einstehen für die Werte des Glaubens und die Dankbarkeit für die Freiheit, die die Kirche in diesem Land genießt. Er las auch eine Passage aus dem Weihungsgebet für das Gemeindehaus vor, das damals Apostel L. Tom Perry sprach.

Bruder Hettenkofer, 2. Ratgeber der Pfahlpräsidentschaft erzählte seine Bekehrungs-geschichte und ermunterte die Mitglieder in ihrer Umgebung auch über ihren Glauben zu sprechen.

Der Festgottesdienst wurde feierlich durch den Sologesang von Wolfgang Gebauer mit dem Lied „Be still my soul“ unter der Klavierbegleitung von Schwester Lübke aus der Gemeinde Rosenheim abgerundet.