Hilfe beim Ernte-Dank-Fest der Dresdner Tafel

    Hilfe beim Ernte-Dank-Fest der Dresdner Tafel

    Dresden: Am 4. Oktober 2014 stand bei dem Dresdner Tafel e. V. das Ernte-Dank-Fest auf dem Plan. Dabei ist der Verein nicht nur auf Zuwendungen und Spenden aus den Kaufhallen angewiesen, sondern auch auf Helfer, die das Fest ausgestalten.

    Dresden

    „Können Sie uns wieder helfen?“, war die Anfrage der Leiterin des Events bei der Öffentlichkeitsbeauftragten der Gemeinde Dresden.

    Alle acht Missionare und drei Schwestern waren gerne bereit, kurzfristig diesen sozialen Einsatz durchzuführen. Als erstes mussten 100 Meter Tische und Bänke abgeladen und aufgestellt werden. Das ging den Elders schnell von der Hand. Die Tische wurden eingedeckt und herbstlich geschmückt. Mit Kürbissen und Blüten verzierten die Sisters die langen Tafeln auf dem belebten Platz, der nun zum Verweilen einlud. Noch vor Beginn saßen die ersten Bedürftigen auf den sonnenüberfluteten Plätzen und warteten auf die Speisen. Endlich eröffnete auf einem blumenreichen Podest die Chefin der Tafel das Fest. Die freundlichen Helfer mit ihren Missionarsschildern teilten Obst, Getränke, Süßigkeiten, belegte Brötchen, Kuchen und Joghurt aus. 


    “Alles fertig! Jetzt können die Leute kommen!”, meinen die Dresdner Missionare. - (Foto von Steven Paxton)
     

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    Mütter mit kleinen Kindern kamen, junge Leute, denen man den Hunger ansah, Rentner, Migranten, Obdachlose und diejenigen, die immer Unterstützung durch die Tafel erhalten. Es war schön zu beobachten, wie sich bedrückte Gesichter in ein Lächeln verwandelten, wenn die Missionare sie bedienten. So manch freundliches Wort wurde gewechselt. Kleine Kinder erhielten hübsche Plüschtiere, mit denen sie gleich spielten und kuschelten.

    Dann wurden die langersehnte Suppe und Wiener Würstchen angeliefert und ausgegeben. Es dauert nicht lange, bis die mit 180 Portionen gefüllten Behälter leer waren.


    Sister und Elder Paxten verteilen Äpfel an die Tafelgäste. - (Foto von Steven Paxton)



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    Um 14 Uhr musste der Platz geräumt werden. Die Missionare halfen bis alles wieder verstaut und der Ort des Festes gesäubert war.

    Frau Gottschalk, die Leiterin der Veranstaltung, bedankte sich herzlich und sagte: „Ich weiß nicht, wie wir das geschafft hätten, wenn Sie nicht da gewesen wären. Danke, dass ich mich immer auf Sie verlassen kann.“