Festgottesdienst in Görlitz mit Präsident Dieter F. Uchtdorf

    Festgottesdienst in Görlitz mit Präsident Dieter F. Uchtdorf

    Görlitz (EB): Zur Erinnerung an die Einweihung des Görlitzer Gemeindehauses vor 20 Jahren fand am 19.07.2015 ein Festgottesdienst statt, der durch den Besuch von Präsident Dieter F. Uchtdorf, 2. Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft, und seiner Gattin zu einem besonderen Erlebnis wurde.

    Präsident Thomas S. Monson, weihte das Gebäude am 27.08.1995 als „...endgültigen Höhepunkt der Verheißung, die sich im Laufe der vergangenen 27 Jahren Stück für Stück erfüllt hat – sogar die Weihe eines schönen Gemeindehauses in genau der Stadt, in der die Verheißung ausgesprochen worden war.“ (Zitat: Thomas S. Monson, Belohnter Glaube, Seite 188)

    Während einer Konferenz des Distriktes Dresden in Görlitz hatte sich Präsident Monson am 10.11.1968 zum ersten Mal mit Mitgliedern in der DDR getroffen. Dabei sprach er die folgende Verheißung aus:

    „Wenn Sie den Geboten Gottes treu bleiben, wird jede Segnung, deren sich die Kirchenmitglieder in anderen Ländern erfreuen, auch die Ihre sein.“ (Zitat: Thomas S. Monson, Belohnter Glaube, Seite 15)

    Präsident Uchtdorf, der ebenfalls vor 20 Jahren an dem Weihegottesdienst teil nahm, erinnerte die 140 Anwesenden, dass das Evangelium Jesu Christi Antworten für sonnige und schattige Tage habe – Antworten auf große und einfache Fragen, wenn es uns gelingt, ganz in das Leben der Kirche einzutauchen. Es reiche nicht aus, nur die Füße zu benetzen.

    Weiter forderte er die Mitglieder auf, stets einen gültigen Tempelempfehlungsschein zu besitzen und sich selbst die Frage zu stellen: Wo stehe ich? - Bin ich würdig?

    „Unsere Herausforderungen, mögen sie erfreulich oder beschwerlich sein, können auf der Grundlage der Einflüsterungen des Heiligen Geistes gemeistert werden“. Mit Stetigkeit gehe die Kirche voran. „Vertrauen wir auf Gott, der uns alle hört“.

    In seinem Apostolischen Segen versicherte Präsident Uchtdorf allen Görlitzern und ehemaligen Görlitzer Mitgliedern, dass heute die Zeit ist, sich zu orientieren, zu staunen und zu bewundern, was Gott uns gegeben hat. Auch segnete er die Mitglieder mit Frieden im Herzen, mit Kraft, auf Gott zu vertrauen und mit Freude an der Mitgliedschaft.

    Schwester Harriet Uchtdorf sprach ihre Freude und Dankbarkeit für das gut gepflegte Grundstück aus und erinnerte alle Besucher dieses Gottesdienstes an die vielen Wunder, welche in Deutschland geschehen. Im Weiteren bat sie alle Anwesenden sich stets über ihren Glauben zu freuen.

    Der Pfahlpräsident Christoph Menzel erzählte an Hand eines Urlaubserlebnisses, wie man Ängste überwinden und neue Herausforderungen meistern kann. Während einer Klettertour war er dreifach gesichert. Im Evangelium Jesu Christi können wir ebenfalls auf mehrfache Sicherungen vertrauen, z. B. auf den Heiligen Geist, auf lebende Apostel und Propheten und auf die Heiligen Schriften.

    Der Zweigpräsident Ulf-Michael Lehmann bezog sich in seiner Ansprache auf das Weihegebet vom 10.02.2010 in Berlin, als Präsident Uchtdorf Gesamtdeutschland weihte und verhieß, dass Deutschland wie eine Rose blühen werde. In Vorbereitung des Festgottesdienstes pflanzten Mitglieder des Älterstenkollegiums ein Rosenbäumchen, das jeden Betrachter erinnern soll, dass alle Verheißungen Gottes sich stets erfüllen.

    Das Görlitzer Stadtwappen wird von einem Spruch geziert, den der Zweigpräsident allen Anwesenden frohgemut zurief: „In via virtuti nulla est via. - Dem Tapferen ist kein Weg unmöglich.“