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Eine Fireside für die Missionare im fortgeschrittenen Alter

Eine Fireside für die Missionare im fortgeschrittenen Alter

Frankfurt: Am Abend des 15. Februar 2015, einem Sonntag, bot sich den reiferen Missionaren, die im Gebietsbüro in Frankfurt und im Frankfurt-Tempel ihren Dienst verrichten, eine besondere Gelegenheit: Elder Donald L. Hallstrom von der Präsidentschaft der Siebziger und seine Frau Diane sprachen zu ihnen. Elder Hallstrom, der einige Tage bei der Gebietspräsidentschaft Europa zu Gast war, ließ es sich nicht nehmen, ein paar hilfreiche und aufbauende Worte an die hier eingesetzten Missionare zu richten und ihnen Zeugnis von Gottes Werk zu geben.

Mit dem Gleichnis von dem Richter, „der Gott nicht fürchtete“, erinnerte Schwester Hallstrom die Anwesenden daran, dass der Herr den Heiligen bei seiner Wiederkehr zwar zu ihrem Recht verhelfen werde, die Frage sei aber, ob er „auf der Erde (noch) Glauben vorfinden“ werde (Lukas 18:8). Sie erzählte dann von Mary Ann Frost Stearns Pratt, der Frau des Apostels Parley P. Pratt, die geschrieben hatte: „Ich hatte mich durch die Taufe der Kirche Jesu Christi angeschlossen, nachdem mich gleich die erste Predigt, die ich gehört hatte, von der Wahrheit ihrer Lehren überzeugt hatte. Ich sagte mir: Wenn auch nur drei Leute an diesem Glauben festhalten, dann will ich einer von ihnen sein.“ Welche Art Glauben wir im Herzen tragen sollten, zeigt sich darin, was die Missionare im fortgeschrittenen Alter überall auf der Welt leisten.

Elder Hallstrom strich heraus, dass die Kirche zur Erfüllung ihrer Aufgaben auf die Arbeit der reiferen Missionare gar nicht verzichten kann und dass einem die Zeit für eine Mission niemals gelegen kommt. „Sie hinterlassen Ihren Enkeln ein Vermächtnis, das weitaus wertvoller ist als alles andere, was Sie ihnen geben könnten“, sagte er. „Hier dem Herrn zu dienen, ist viel wichtiger und hat weit mehr Bestand, als bei den Ereignissen dabei zu sein, die Sie jetzt verpassen.“ Überall auf der Welt werden noch viel mehr Missionare im fortgeschrittenen Alter gebraucht. Es ist eine spannende Zeit für die Kirche. In vielen Ländern der Erde wächst sie zahlenmäßig. Wir sollen alle Menschen einladen, zu Christus zu kommen und sich zu bekehren. Elder Hallstrom legte vom göttlichen Wesen des Heilands und von der Wiederherstellung des Evangeliums ein beeindruckendes Zeugnis ab. Alle Anwesenden genossen die herzliche Stimmung bei der Versammlung.

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Elder Ken Matheson und Sister Marlene Matheson

Elder Ken Matheson, der mit seiner Frau Marlene eben erst im Gebiet Europa eingetroffen ist, meint: „Wir waren kaum eine Woche hier, da fand diese Andacht statt – ein Ausrufezeichen gleich zu Beginn unserer Arbeit!“ Sister Matheson pflichtet ihm bei: „Es wurde so viel Tiefgründiges gesagt, dass ich froh bin, mir Notizen gemacht zu haben. Es war schön, sie noch einmal durchzulesen.“

(Fotos von Elder Leslie K. Feil)