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Das Wunder der Weihung

Das Wunder der Weihung

In den nächsten 16 Monaten wird der Tempel in Freiberg überholt und erheblich renoviert. Dieses Gebäude muss sich einigen Veränderungen unterziehen, um den Ansprüchen dieser Zeit genüge zu leisten. Wenn die Zeit der harten Arbeit beendet ist, und alles wieder nach dieser Erneuerung und Modernisierung hergestellt ist, wird dieses Gebäude erneut seinem heiligen Zweck übergeben. Es wird von neuem geweiht.

In Anlehnung an dieses heilige Ereignis gibt es auch in unserem Leben einen Bedarf für Veränderungen, Rennovationen und Erneuerungen. Auch wir benötigen an bestimmten Punkten unseres Lebens diese Erfahrung. Wir können nach diesem Prozess uns einem neuen heiligen Zweck übergeben, indem wir uns auf’s Neue weihen. Diese Art der Orientierung und Wahrnehmung oder Standortbestimmung ist ein wichtiger Meilenstein unserer Lebensreise. Blicken wir eines Tages zurück auf den Lebenspfad, den ein Philosoph und Dichter mit einem gewebten Teppich vergleicht, dann erkennen wir diese Wendepunkte als richtungweisend und als maßgebliche Muster unseres Lebens. Dem Vater im Himmel zeigen wir damit unsere Bereitschaft und unseren Willen, den Pfad zu wählen, der uns zu ihm zurückführt. Wir begeben uns auf eine höhere Ebene des Dienens mit einem intensiveren Bewusstsein, wer wir sind und warum wir hier auf dieser Erde sind.

Die erneute Selbstweihung findet in einem gewissen Rahmen jeden Sonntag statt, wenn wir von neuem unser reuiges Herz zum Altar bringen und das Abendmahl einnehmen. Das Abendmahl zu einem wöchentlichen Erlebnis werden zu lassen ist einer der wichtigsten Meilensteine unseres Lebens.  (MD)