Das Musical 'Die Arche'

    Das Musical 'Die Arche'

    Hannover (MD): Nach mehreren Aufführungen in der Region des Pfahles, wurde das Musical 'Die Arche' am 21. November 2015 in Hannover aufgeführt. Alles fing mit der Idee an, zusammen mit den Jugendlichen des Pfahles Hannover ein Musical zu planen. Texte und Musik wurden beschafft und übersetzt.

    Das Musical von Michael McLean und Kevin Kelly handelt von einem Leben auf der Arche, wie es hätte sein können. Es fängt damit an, dass Noah und seine Familie, seine Frau Eliza, seine drei Söhne und deren Ehefrauen auf das Schiff kommen und dies erst einmal abdichten müssen. Schnell stellt sich heraus, dass jeder auf dem Schiff ein Problem hat, sei es unzureichende Schönheit, taube Ohren bis hin zu mangelhaften Kochkünsten. Doch gegen Ende können alle Probleme wunderbar gelöst werden. Es ist beeindruckend, wie viele Gedanken sich die Autoren dieses Stückes über das Leben auf der Arche gemacht hatten.

    Am Anfang der Vorbereitungen, im November 2014, war allen bewusst, das  sie vor einem großen  Projekt standen, sie hatten ein scheinbar unerreichbares Ziel vor sich. Schauspieler wurden gesucht und gefunden, dazu fünf Klavierspieler, zwei Schlagzeuger und viele Gitarristen.

    Im März 2015 konnten dann die richtigen Proben mit Musikern und Schauspielern beginnen. Zum Glück gab es Hilfe einiger professioneller Musiker und einer afrikanischen Schwester, die den Darstellern die Tanzschritte beibrachte. Probleme traten trotzdem immer wieder auf und diese mussten mit Fleiß und Glauben gelöst werden. Es gab zwei Blockproben über fünf und drei Tage in den Schulferien.

    Die Premiere fand in Stadthagen statt und war großartig, obwohl die Technik nicht ganz mitspielte, sodass einige Pointen in lautem Rauschen oder mit stummen Mikrofonen untergingen. Auch die Aufführung in Braunschweig verlief nicht ganz wie geplant, es war aber schön, das immer dann, wenn es Probleme gab, diese durch Glauben und Taten gelöst werden konnten.

    In Hannover fand abschließend die schönste Aufführung statt. Die Technik lief einwandfrei, die Musiker und Schauspieler waren voll in ihrem Element. Es war einfach großartig.

    Als dieses wunderbare Projekt ein Ende hatte, waren alle froh, aber auch traurig, dass alles so „plötzlich“ vorbei war.  Zwar hatten alle ihre Höhen und Tiefen, doch am Ende hätte es  kaum besser hätte sein können.