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Das Zeugnis von Frances

Hand am Tempel

Als Frances das Buch Mormon 1975 zum ersten Mal las, war Sie 34 Jahre alt und hatte bereits lange Zeit nach Weisung in ihrem Leben gesucht. Ihre Suche begann bereits im Teenageralter, als ihr im Krankenhaus die Bibel zum Lesen gegeben wurde und ihr Verlangen, mehr über Gott zu erfahren, hatte nie aufgehört. Bevor Sie die Missionare der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzen Tage traf, befand Frances sich in keiner einfachen Situation.

„Als alleinerziehende Mutter, mit einem behinderten Kind, fragte ich mich oft, was der Herr noch von mir wollte. Immer wieder kam mir ein Gedanke: Verpflichtung! Ich wusste nicht wie oder was genau das bedeutete und suchte Rat bei verschiedenen Geistlichen. Oft erhielt ich die Aussage: Besuch den Gottesdienst und sei ein guter Mensch.“

Doch Frances konnte mit diesen Antworten nicht ihren Frieden schließen. Sie wusste, dass noch etwas fehlte und bat Gott, dass er seine Boten an Ihre Tür schicken würde, um ihr zu sagen, was Sie tun könnte, um sich „zu verpflichten“. Nicht lange darauf klopften die Missionare der Kirche Jesu Christi an Ihre Tür und lehrten Sie, was es bedeutet sich zu verpflichten und wie man dies umsetzen kann. Sie belehrten Sie u. a. über den Zehnten sowie über das Wort der Weisheit und 3 Wochen später wurde Frances getauft.

„Ich habe Jesus Christus nie als einzelnes Wesen betrachtet“,  sagt Frances. „Für mich gab es immer einen Gott, aber als ich im Buch Mormon las, eröffnete sich mir ein neues Verständnis darüber, wer Jesus Christus ist. „

Im 2 Nephi Kapitel 25 Verse 25 und 26 lesen wir :

Denn zu diesem Zweck ist das Gesetz gegeben worden; darum ist das Gesetz tot geworden für uns, und wir sind wegen unseres Glaubens lebendig gemacht in Christus; dennoch befolgen wir das Gesetz wegen der Gebote.

Und wir reden von Christus, wir freuen uns über Christus, wir predigen von Christus, wir prophezeien von Christus, und wir schreiben gemäß unseren Prophezeiungen, damit unsere Kinder wissen mögen, von welcher Quelle sie Vergebung ihrer Sünden erhoffen können.

Beim weiteren Lesen in den Heiligen Schriften gab ihr eine Schriftstelle in Alma Kapitel 40 Hoffnung, dass Sie durch die Auferstehung Ihren geliebten Sohn wieder als gesunden Menschen ohne Behinderungen sehen könne.

Alma Kapitel 40 Vers 23: Die Seele wird dem Leib wiederhergestellt werden und der Leib der Seele; ja, und jedes Glied und Gelenk wird seinem Leib wiederhergestellt werden; ja, auch nicht ein Haar des Hauptes wird verloren sein, sondern alles wird zu seiner rechten und vollkommenen Gestalt wiederhergestellt werden.

„Nicht lange darauf traf und heiratete ich einen wundervollen Mann, durch den ich mit einer großartigen Familie gesegnet bin. Mein besonderer Sohn ist ein beständiges Wunder und ein Zeugnis für die Liebe Gottes und dass der Herr sich um uns alle sorgt.“

Frances hat in Ihrem Leben viele weitere Herausforderungen durchlebt, doch ihr Entschluss, sich dem Herrn ganz zu verpflichten, ist gewachsen und hat sie durch viele schwere Zeiten getragen. Der himmlische Vater kennt und liebt jedes seiner Kinder. Er liebt auch Sie und möchte, dass wir ihn suchen. Nicht immer läuft alles, wie wir es uns gewünscht hätten, doch seine Liebe ist immer für uns da - wenn wir uns für ihn entscheiden und zu unserem Entschluss stehen.