Besuch von Elder Erich Kopischke in Hamburg

    Besuch von Elder Erich Kopischke in Hamburg

    Hamburg: Am 6. Januar 2015 war Elder Erich Kopischke mit seiner Frau Christiane anlässlich einer Missionstour für die Deutschland-Berlin-Mission auch zu einem Besuch in Hamburg. Die Pfähle Hamburg und Neumünster waren am Abend zu einer Fireside eingeladen. Vor der Fireside fand für diese Pfähle eine Schulungsversammlung für alle Gemeinde- und Pfahl- Priestertumsführer statt.

    Hamburg:

    Während der Schulungsversammlung ging Elder Kopischke  auf Fragen der Teilnehmer zu Ratsversammlungen ein. Er erinnerte die Brüder daran, dass sie nicht nur Verwalter im Reich Gottes sind. Sie sind auch Gestalter. Er belehrte die Brüder, dass es bei allen Bemühungen nicht um Zahlen geht, nicht um 'höher, größer, weiter', sondern immer um den Menschen.


    Elder Erich Kopischke mit seiner Frau Christiane - (Foto von Marianne Dannenberg)

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    Elder Kopischke und seine Frau wurden sehr herzlich zur Fireside willkommen geheißen, denn sie gehörten in ihrer Kindheit und Jugendzeit zu den beiden Pfählen und hatten sich aus dieser Zeit noch viele gute Beziehungen erhalten. Während seiner Berufung in der Gebietspräsidentschaft bestanden natürlich auch gute Kontakte und Pfahlpräsident Karl Schmidt wurde von ihm in sein Amt eingesetzt.

    Elder Kopischke sagte in seiner Einleitung, dass er sich lieber als Mitglied unter die Anwesenden setzen würde, aber er und seine Frau berichteten dann sehr lebhaft und überzeugt mit viel Humor über ihr Leben und über das, was sie zur Zeit auch in den USA erfahren.

    Das alles geschah mit der Frage: Was habe ich in meinem Leben gelernt, um ein gutes Mitglied zu sein und den Herausforderungen des Lebens zu bestehen?


    Kopischke im Gespräch mit Schw. Ruth Menssen - (Foto von Marianne Dannenberg)

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    Er stellt diese Frage unter die Schriftstelle: 1. Ne 17:13 und sagte, dass wenn man diese Schriftstelle auf sich selbst bezieht sehr viel für sich daraus lernen kann. Der Herr ist den Menschen ein Licht und er bereitet ihnen den Weg, um sie auf ihre Herausforderungen vorzubereiten. Er erzählte, dass er in der Schule nicht so viel Englisch gelernt hatte, wie er es später brauchte. Aber während seiner Missionszeit und als Präsident im Pfahl Nürnberg, zu dem viele Amerikaner gehörten, hatte er viel gelernt und wurde damit auch auf seine jetzige Berufung vorbereitet, die er ohne diese Sprachkenntnisse nicht hätte ausüben können.

    Die Menschen können wissen, dass sie vom Herrn geführt werden, wenn sie seine Gebote halten. Sie können zuversichtlich sein, Verheißungen werden wahr, denn nichts geschieht durch Zufall. Generalautoritäten sind nicht abgehoben, sie sind aber voller Motivation, denn, dem das Herz voll ist, dem läuft der Mund über. Er sprach sehr liebevoll über die Brüder, die die Kirche leiten, obwohl es ihnen gesundheitlich nicht immer so gut geht. Sie treffen immer noch wichtige Entscheidungen. Der Herr spricht mit Präsident Monson und daran gibt es keinen Zweifel.

    Elder Kopischke ist dankbar für das Vermächtnis seiner Eltern und Großeltern, die sich in der DDR der Kirche angeschlossen hatten und in den Westen gingen, damit ihre Kinder nach dem Evangelium leben können. Die Mitglieder sollten darüber nachdenken: Wo komme ich her?

    Schwester Kopischke sprach in ihrer fröhlichen Art über ihre Ehe und über ihre Kinder, aber auch über Erlebnisse mit ihren Mitmenschen und ihre persönlichen Erfahrungen und Zeugnisse.

    Zum Schluss betonte Elder Kopischke noch, dass das Evangelium nicht nur die Auferstehung bedeutet, nicht nur, dass der Mensch von seinen Sünden befreit werden kann, wichtig ist, dass er Nachfolger von Jesus Christus wird.