Andere am Evangelium über neue Medien teilhaben lassen

    Andere am Evangelium über neue Medien teilhaben lassen

    Neumünster: Die Präsidentschaft des Pfahles Neumünster lud am 7. Juni 2015 zu einem Workshop ein, der sich an alle die wandte, die mit den neuen Medien das Evangelium verkünden möchten:

    'In der heutigen Zeit hat der Herr uns mit großartigen technischen Möglichkeiten gesegnet, um sein Werk zu beschleunigen. Um das Potenzial der neuen Medien aufzuzeigen und zu lernen, wie man diese mächtigen Werkzeuge auf geeignete Weise nutzt, um das Erlösungswerk in aller Welt voranzubringen, laden wir allen interessierten Mitglieder zu einem Workshop ein.'

    Während des Workshops wurde der Apostel Elder David A. Bednar zitiert:

    'Soziale Netzwerke können eine große Anzahl an einzelnen Menschen und Familien in aller Welt ganz persönlich zum Guten beeinflussen, und ich glaube, dass es an der Zeit ist, dass wir als Nachfolger Christi diese inspirierten Werkzeuge auf geeignete Weise und wirkungsvoller einsetzen.'

    Um diese inspirierten Werkzeuge ging es an diesem Abend. Die Hohen Räte Sebastian Franz und Christoph Zickler leiteten diesen Workshop und sprachen zuerst darüber, was Kommunikation eigentlich ist und wie sie im täglichen Leben angewandt wird. Welche Probleme dabei entstehen, die dann auch auf die Medien übertragen werden könnten. Kommunikation kann sehr schnell oberflächlich und unpersönlich sein. Es können Missverständnisse entstehen, die im Netzwerk vermieden werden sollten. Darum ist es wichtig selbst zu wissen, was einem das Evangelium selbst bedeutet, um es dann weitergeben zu können.

    Für Facebook gibt es zur Zeit in Deutschland 28 Millionen Nutzer, weltweit sind es 1,4 Milliarden. Ähnlich ist es bei den anderen sozialen Netzwerken, wie Twitter, You Tube oder Pinterest.

    Es sollten positive Botschaften weiter gegeben werden, sie brauchen nicht unbedingt kirchliche Inhalte haben. Es sollte die Dankbarkeit für Evangeliumsthemen zum Ausdruck kommen, in Texten, Bildern und Videos. Es kann auch über Highlights im Leben berichtet werden, über soziale Ereignisse, um andere Teilnehmer zu informieren. Es genügen kurze Botschaften, Zitate oder Schriftstellen.

    Es kann auch ein Zeugnis aufgeschrieben werden, aber es sollte dabei bedacht werden, dass es von Menschen gelesen wird, die noch keinen Zugang zum Evangelium gehabt haben. Es sollten Begriffe und Konzepte vermieden werden, die nur den Mitgliedern geläufig sind.

    Die sozialen Netzwerke können ein gutes Hilfsmittel sein, um das Evangelium weiter zu geben und die Welt damit zu überfluten, aber alles sollte in einem bestimmten Rahmen bleiben.

    Am Ende des Workshops gab es noch die Möglichkeit sich in kleinen Gruppen, je nach Kenntnisstand, mit den einzelnen Angeboten im Internet zu beschäftigen.

    Dieser Abend hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, dass sich die Mitglieder mit den neuen Medien beschäftigen, aber dass es auch wichtig ist, zu lernen, wie man richtig damit umgeht.