Seit es die Kirche gibt, haben Frauen an der Seite der Männer daran gearbeitet, der Welt das wiederhergestellte Evangelium Jesu Christi zu bringen. Glaubenstreue Frauen haben Wagen gelenkt, Handkarren gezogen, für ihre Familie gesorgt und geholfen, Städte aufzubauen. Sie haben sich auch als Missionarinnen betätigt, in aller Welt das Evangelium verkündet und sich sowohl in ihrer Heimat als auch in der Fremde darum bemüht, Leiden zu lindern.
Emma Smith, die Frau des Propheten Joseph Smith, war eine der ersten Schreiberinnen des Buches Mormon. Sie half Joseph während der Verfolgungen und Plünderungen und wirkte an der Aufgabe mit, die Kirche aufzurichten. Emma Smith wurde die erste Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung. Dank ihrer kompetenten Führung errichteten die Frauen der Kirche eine Organisation, die zur größten Frauenorganisation der Welt wurde.
Eliza R. Snow folgte Emma Smith als Präsidentin der Frauenhilfsvereinigung nach. Sie war eine einfallsreiche Dichterin, die hunderte Lieder komponierte und zahlreiche Liedtexte verfasste, die heute noch in der Kirche gesungen werden. Sie beteiligte sich auch an der Gründung der Organisation für die Jungen Damen und der Primarvereinigung und brachte tatkräftig etliche kommunale Projekte voran.
Emma Smith und Eliza R. Snow sind nur zwei unter tausenden Frauen, die dazu beitrugen, mit Energie, Mut und Glauben an Gott die Kirche aufzurichten. Auch heute noch wirken die Frauen der Kirche überall auf der Welt daran mit, die Kirche aufzubauen und zu stärken.