
Präsident Dieter F. Uchtdorf ist seit dem 3. Februar 2008 Zweiter Ratgeber in der Ersten Präsidentschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Am 2. Oktober 2004 war er als Mitglied des Kollegiums der Zwölf Apostel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage bestätigt worden. Generalautorität ist er seit April 1994, und der Präsidentschaft der Siebziger gehörte er von August 2002 bis zu seiner Berufung ins Kollegium der Zwölf Apostel an.
Präsident Uchtdorf kam am 6. November 1940 als Sohn von Karl Albert Uchtdorf und seiner Frau Hildegard Else, geb. Opelt, im heute tschechischen Mährisch-Ostrau zur Welt. Aufgewachsen ist er in Zwickau, wo sich seine Familie 1947 der Kirche anschloss.
Er absolvierte ein technisches Studium in Köln, das später um eine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung ergänzt wurde, und studierte außerdem internationales Management in Lausanne in der Schweiz. 1959 trat Präsident Uchtdorf in die Luftwaffe ein. Seine Pilotenprüfung bestand er in Big Spring, Texas. In Phoenix, Arizona, wurde er zum Kampfpiloten ausgebildet.
1965 fing Präsident Uchtdorf als Pilot bei der Lufthansa an. Von 1970 bis 1996 war er Kapitän verschiedener Verkehrsflugzeuge, am Ende seiner Laufbahn steuerte er eine Boeing 747. Er war mehrfach in leitender Stellung tätig, so zum Beispiel als Leiter der Pilotenschule, Direktor für den Flugdienst und Chef der Cockpitbesatzungen. Zum Zeitpunkt seiner Berufung als Generalautorität gehörte er als Direktor für den Flugbetrieb dem Vorstand an und war Chefpilot der Lufthansa. Er war außerdem Vorsitzender des Komitees für den Flugbetrieb beim internationalen Luftfahrtverband IATA. Des Weiteren gehörte er etlichen staatlichen und privatwirtschaftlichen Komitees an.
Präsident Uchtdorf ist seit dem 14. Dezember 1962 mit Harriet Reich verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Kinder. Seit seiner Berufung als Apostel haben Präsident Uchtdorf und seine Frau ihren ständigen Wohnsitz in den Vereinigten Staaten. Das Ehepaar Uchtdorf ist gern auf Reisen. Einen Großteil der Welt haben sie schon gesehen. Sie wandern und tanzen gerne, lieben klassische Musik und sind gerne bei ihren Kindern und Enkelkindern, die ausnahmslos in Europa leben.