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VORRATSHÄUSER DES BISCHOFS

Als Spezialität aus dem 19. Jahrhundert verfügt die Kirche über eine Sozialeinrichtung modernster Prägung für materiell Bedürftige: das Vorratshaus des Bischofs. Gerät ein Kirchenmitglied in Schwierigkeiten und alle persönlichen Mittel sind ausgeschöpft, wendet es sich an seinen Bischof (Gemeindeleiter). Er kennt seine Gemeinde gut und weiß wahrscheinlich bereits um die Lebensumstände der betreffenden Familie. So kann er leicht den Bedarf ermitteln und der Familie helfen.

In manchen Teilen der Welt, in denen viele Mitglieder der Kirche leben, unterhält die Kirche "Vorratshäuser des Bischofs" - ähnlich einem Supermarkt, aber ohne Kasse. Diese Vorratshäuser wurden schon bald nach der Gründung der Kirche im Jahr 1830 eingerichtet. Dort erhält der Bedürftige mit Genehmigung des Bischofs Waren für seinen Bedarf kostenlos.

An anderen Orten verfügt der Bischof über andere finanzielle Mittel, Familien mit Lebensmitteln zu versehen, zum Beispiel der Einkauf im Supermarkt. Dabei händigt der Bischof kein Bargeld aus. Im allgemeinen erhält jemand, dem geholfen wird, einen Arbeitsauftrag, der seinen Fähigkeiten angemessen ist.

Auch dieser Teil, wie alle Teile des Wohlfahrtsprogramms, wird mit den freiwilligen Spenden der Mitglieder der Kirche finanziert, die an einem Tag im Monat fasten und den Gegenwert der eingesparten Mahlzeiten für die Armen und Bedürftigen spenden.