Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Humanitäre Hilfe - Kurzfilm

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KATASTROPHENHILFE

Durch ausgezeichnete Vorratshaltung, Organisation und Erfahrung kann die Kirche Jesu Christi unverzüglich auf Katastrophen in aller Welt reagieren. Sie leistet humanitäre Hilfe ohne Rücksicht auf Religion, Hautfarbe oder Staatsangehörigkeit.

Humanitäre Hilfe hat bisher 147 Länder erreicht und umfasst jährlich zweistellige Millionenbeträge.

Hier einige wenige Beispiele:

Wasserprojekte in Afrika

Mitte der achtziger Jahre brachte eine katastrophale Dürre großes Leid über Millionen Menschen in Afrika. 1985 rief die Kirche zwei spezielle Fasttage aus, einen am 27. Januar und den anderen am 24. November, und bat ihre Mitglieder, großzügig für die humanitären Anstrengungen in Afrika zu spenden. Dabei kamen fast zwölf Millionen Euro zusammen.

Der Hurrikan Andrew

Am 24. August 1992 brach der tropische Sturm "Andrew" mit Gewalt über Südflorida herein und richtete so gewaltige Schäden an, dass er als die schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte der USA bezeichnet wurde. Die Schäden wurden auf 30 Milliarden Dollar geschätzt. Insgesamt verteilte die Kirche zehn große Anhängerladungen mit Lebensmitteln, Wasser und Artikel für die medizinische Notversorgung. Mitglieder der Kirche aus dem ganzen Süden der USA kamen als freiwillige Helfer, um Häuser neu zu decken und andere Notreparaturen auszuführen - 1800 Mitglieder am ersten Wochenende nach dem Sturm, 5100 am ersten Wochenende im September und weitere 500 am nächsten Wochenende (Dächer von 3000 Häusern, einer jüdischen Synagoge und dreier Kirchen anderer christlicher Glaubensgemeinschaften wurden u.a. neu gedeckt).

Russland

Die Kirche hat seit 1989 in Russland über 110 humanitäre Projekte durchgeführt, die einen Gesamtwert von weit über achtzehn Millionen Euro darstellen. Die russische Regierung hat ihr dafür Dank ausgesprochen mit dem Hinweis, dass keine Organisation mehr zur Linderung des Leids in Russland getan habe als die Mormonen.

Kroatien, Bosnien, Herzegowina

Diese Länder des ehemaligen Jugoslawien haben seit 1989 Hilfe im Wert von insgesamt weit über sechs Millionen Euro erhalten, und zwar im Rahmen von 65 verschiedenen Hilfsprojekten.

Kosovo

Für die Kosovo-Flüchtlinge sind folgende Projekte verwirklicht worden. Am 30. April 1999 wurde im Namen der 36.000 Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Deutschland eine Spende von 100.000 Euro an das Deutsche Rote Kreuz in Bonn übergeben. 40.000 Kilo Lebensmittel wurden als Soforthilfe nach Mazedonien geflogen und dort mit Hilfe von "Mercy Corps" an Flüchtlingsfamilien verteilt. Sieben Container mit 22.000 Decken und 76.000 Kilogramm Kleidungsstücken, wurden mit Hilfe von "Mercy Corps" verschifft und haben zwischen dem 7. und 12. Mai 1999 Mazedonien erreicht. Weitere Hilfslieferungen und Geldspenden sind in Vorbereitung. Insgesamt hat die Kirche den Kosovo-Flüchtlingen Hilfeleistungen im Wert von 7,6 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt.

Deutschland, Österreich, Tschechien

Für die Flutopfer der Jahrhundertflut im Sommer des Jahres 2002 spendete die Kirche durch ihre deutsche Hilfsorganisation "HLT Aktion Nothilfe" mehr als 800.000 Euro. Dieses Geld kam betroffenen Familien direkt zugute. Der Löwenanteil des Geldes ging in den Osten Deutschlands.