Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Neues aus Deutschland - 25. Juni 2007

Von: J. Christian Müller

Frankfurter Biochemiker neuer Kirchenpräsident in Rhein-Main

In Offenbach wurde am Sonntag der neue Kirchenpräsident für den Pfahl (Diözese) Frankfurt berufen.

v.l.n.r.: Ehepaare Michael und Annette Wiborny Horst und Monika Grünewälder,Bruce und Marie Hafen, Trishia und Axel Leimer. Foto: Iris G. Schmidt

v.l.n.r.: Ehepaare Michael und Annette Wiborny Horst und Monika Grünewälder,Bruce und Marie Hafen, Trishia und Axel Leimer. Foto: Iris G. Schmidt

Offenbach, 24. Juni 2007:  Heute gab es einen Führungswechsel in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (HLT bzw. Mormonen) im Rhein-Main-Gebiet.  Über 1500 Mitglieder versammelten sich unter der Leitung von ELDER Bruce C. Hafen, Gebietspräsident von Europa Mitte, in der Offenbacher Stadthalle.  Die örtlichen Mitglieder bestätigten den hauptberuflichen Biochemiker Axel H. Leimer als ehrenamtlichen Präsident des Pfahles (Diözese) Frankfurt.  Als solcher leitet und unterstützt er mit seinen beiden Ratgebern die 10 HLT-Gemeinden im Rhein-Main-Gebiet.

Er löst damit Peter Berkhahn ab, der diese Berufung 7 Jahre ausübte und in Zukunft eine führende Position in Grossbritannien einnehmen wird.  Axel H. Leimer ist in Frankfurt-Schwanheim geboren und studierte Biochemie an der Universität von Colorado, USA.  Er und seine Frau Trisha sind Eltern von 5 Kindern und kamen vor 7 Jahren zurück nach Frankfurt.  Präsident Leimer diente bisher als Bischof der Gemeinde Höchst.

Die beiden ebenfalls neu berufenen Ratgeber (Stellvertreter) werden Präsident Leimer zur Seite stehen.   Horst Grünewälder aus Taunusstein, diente vorher als Bischof in Wiesbaden  und arbeitet als Prokurist bei Tetronik in der IT-Branche.  Michael Wiborny ist hauptberuflich der Verwalter des Tempels in Friedrichsdorf  und war ausserdem in der Bischofschaft der Gemeinde Friedrichsdorf 1 tätig.

1898 versammelten sich die ersten Mitglieder in Frankfurt.  Der Frankurter Pfahl (Diözese) umfasst 10 Gemeinden: Frankfurt, Frankfurt-Höchst, 2 Gemeinden in Friedrichsdorf, Hanau, Koblenz, Offenbach, Wetterau (Niederwöllstadt), Wetzlar und Wiesbaden.  Der Pfahl besteht seit über 30 Jahren unter der Leitung örtlicher Mitglieder und ging 1976 aus der Mission Frankfurt hervor.  Das Pfahlgebiet ersteckt sich heute von Aschaffenburg bis Koblenz, von Bad Kreuznach bis Fulda.  Der Begriff Pfahl kommt vom Bild der Kirche als Zelt Israels, welches bei jeder Erweiterung der Plane neue Pfähle braucht, um die neuen Mitglieder zu beherbergen.

1838 wurde dem Propheten Joseph Smith in einer Offenbarung gesagt, dass die Kirche den Namen "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" tragen solle (Lehre und Bündnisse 115:4). Man nennt uns auch häufig 'Mormonen' Dies ist ein Spitzname, den man uns gegeben hat, weil wir an das Buch Mormon als das Wort Gottes glauben, ein Buch, das Hand in Hand mit der Bibel geht und ein weiterer Zeuge für Jesus Christus ist.