Neues aus Deutschland - 02. April 2007 |
Den weltweiten Führungsgremien der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage gehört ein dritter Deutscher an. Der 50-jährige Erich Kopischke aus Usingen bei Frankfurt wurde im Rahmen der halbjährlichen Generalkonferenz der Kirche am Samstag, 31. März 2007, in Salt Lake City als "Generalautorität" berufen.
Generalautoritäten haben allgemeine Lehrvollmacht inne und nehmen weltweit Führungsaufgaben in der Kirche wahr. Zu den Generalautoritäten zählen der Kirchenpräsident, zwei "Ratgeber", zwölf Apostel sowie die in zwei Kollegien organisierten 80 "Siebziger". Kopischke gehört zukünftig dem ersten Kollegium der Siebziger an. Zwei seiner Landsleute tragen bereits Ämter als Generalautorität. Dieter Uchtdorf wurde am 2. Oktober 2004 als erster Deutscher als Apostel berufen, Wolfgang Paul ist seit dem 2. April 2005 dem zweiten Kollegium der Siebziger zugehörig.
Kopischke ist einer von insgesamt fünf am Wochenende neu berufenen Generalautoritäten, die allesamt nicht aus den Vereinigten Staaten stammen, sondern aus Deutschland, Mexiko, Argentinien, Guatemala sowie den Philippinen.
Kopischke ist verheiratet und Vater von sieben Kindern.