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Humanitäre Hilfe und die Kirche der Mormonen

Näheres über die humanitären Dienste der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Sowohl die Missionare der Mormonen als auch ganz gewöhnliche Mitglieder der Kirche verwenden viel Zeit darauf, liebevoll christlichen Dienst am Nächsten zu leisten. (c) Intellectual Reserve
Sowohl die Missionare der Mormonen als auch ganz gewöhnliche Mitglieder der Kirche verwenden viel Zeit darauf, liebevoll christlichen Dienst am Nächsten zu leisten.

Als ein Mann Jesus Christus fragte, was das wichtigste Gebot sei, erklärte Jesus: „Das erste ist: [Du sollst] den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Markus 12:29-31.)

Als Christen sind die Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (auch Mormonen genannt) bemüht, diesem Gebot Jesu Christi Folge zu leisten und ihren Mitmenschen auf der ganzen Welt Liebe entgegenzubringen. Die Mormonen sind überzeugt, dass der Dienst am Nächsten eine der besten Möglichkeiten darstellt, anderen Liebe zu erweisen.

Inspiriert von den Ermahnungen in den heiligen Schriften, andere zu lieben und ihnen zu dienen (siehe Jakobus 1:27; Alma 34:27-29), helfen die Mormonen ihren Brüdern und Schwestern auf unterschiedliche Art und Weise.

Zu den Humanitären Hilfestellungen der Kirche gehören unter anderem Aufräumarbeiten nach Naturkatastrophen (c) Intellectual Reserve

Haben Sie sich je gefragt, ob Mormonen Christen sind? Die humanitären Dienste der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage beweisen, dass Mormonen Christen sind.

Wie leistet die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Dienst am Nächsten?

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage beteiligt sich an etlichen humanitären Dienstprojekten und erreicht so jedes Jahr Zehntausende in aller Welt. In der Kirche sind mehrere Organisationen für Dienstprojekte und humanitäre Hilfe zuständig. Dazu gehören die LDS Charities und das Humanitäre Zentrum der Kirche Jesu Christi.

Die LDS Charities verfolgen weltweit eine Vielzahl an humanitären Programmen, die auf den „Prinzipien Eigenverantwortung, Nachbarschaftshilfe, Eigenständigkeit und Nachhaltigkeit“ gründen („What We Do“, ldscharities.org). Dazu gehört beispielsweise die Benson-Initiative für Ernährung, die mit ihren Hilfen darauf abzielt, dass die Empfänger ihre Ernährung dauerhaft und kostengünstig sichern können.

Der Fokus liegt daher auf Nahrungsmittelanbau im eigenen Garten, Verbesserung der Ernährung und Lebensmittelbevorratung. Die Benson-Initiative für Ernährung gibt es in zwölf Ländern. 2016 wurde im Rahmen der Initiative 116.000 Menschen geholfen (siehe „What We Do“, ldscharities.org).

Weitere Initiativen der LDS Charities haben die Schwerpunkte Wasserversorgung, Nothilfe im Falle von Naturkatastrophen, Bürgerkrieg oder Hungersnot, Impfung, Versorgung von Müttern und Neugeborenen, besseres Sehen sowie Bereitstellung von Rollstühlen oder Gehhilfen für Menschen mit Behinderungen (siehe „What We Do“, ldscharities.org).

Um eine höhere Wirkung der Initiativen zu erzielen und den örtlichen Gegebenheiten so gut wie möglich gerecht zu werden, schließen sich die LDS Charities mit Partnerorganisationen in aller Welt zusammen.