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Eine nasse Angelegenheit: Drachenbootfahren

von Marianne Dannenberg, Redakteurin für die Regionale Umschau im Liahona

Drachenbootrennen
(c) Intellectuel Reserve, Inc. - Bild von Marianne Dannenberg

Schwerin: Das traditionelle Sommerfest des Pfahles Neumünster am 24. Juni 2017 hatte in diesem Jahr einen besonderen Höhepunkt: Drachenbootfahren.

Schwerin gehört seit der Wende als Zweig zum Pfahl Neumünster und es war an der Zeit, in Schwerin eine besondere Aktivität stattfinden zu lassen. Erst einmal gab es am Abend davor einen gut gelungenen Tanzabend für die Jugendlichen. Da sich die vielen Seen in der Schweriner Umgebung für eine tolle Freizeitgestaltung anbieten, wurde das auch gleich das Thema für das Sommerfest in diesem Jahr.

Drachenboot
Angekommen: erschöpft, glücklich und pitschnass (c) Intellectual Reserve, Inc. Bild von Marianne Dannenberg

Für die notwendige Verpflegung an diesem Tag wurde vorgesorgt, durch den Pfahl mit gegrillten Würstchen und Getränken, von den Mitgliedern mit einem leckeren Beitrag zum Büfett. Eine Gruppe entschied sich für eine Stadtbesichtigung, aber die meisten zog es ans Wasser: zum Drachenbootfahren und Spielen.

Drei Drachenboote konnten besetzt werden, in jedes Boot passten 20 Personen. Jeder durfte mitmachen der über 12 Jahre alt war und schwimmen konnte. Vor der Abfahrt wurden alle richtig platziert, damit die Kräfte gleichmäßig verteilt waren. Alle, das hieß Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder. Das Ganze machte schon den Eindruck eines lustigen Familienausflugs.

Einer wurde bestimmt das Kommando zu geben, damit alle gleichmäßig das Paddel, nicht das Ruder, im Wasser bewegten. Wichtig war dabei auch, dass man immer auf den Vordermann achtete, um mit ihm im Gleichschlag zu sein! Es gab einen versierten Bootsführer und dann konnte die Fahrt losgehen. Es war gar nicht so einfach sich auf dem Wasser im Gleichgewicht zu halten und auf Kommando zur gleichen Zeit das Paddel richtig zu bewegen. Auf einem Boot gab es auch eine Trommel mit der der Takt geschlagen wurde.

Dann kam das große Rennen. Die Besucher am Seerand wurden durch die lauten Schreie darauf aufmerksam gemacht und konnte einem spannenden Wettkampf zusehen, der dann schnell vorbei war. Erschöpft, glücklich und zum Teil pitschnass, kamen alle wieder an Land. Wahrscheinlich hatte kaum ein Erwachsener am Morgen damit gerechnet, dass er am Nachmittag eine nasse Hose haben würde!

Natürlich gab es auch Preise, die von Schwester und Bruder Danklefsen verteil wurden. Und das Büfett wartete ja auch noch! Trotz des nicht so guten Wetters ein gelungenes Fest mit vielen lieben Freunden.